Praxis AVORYA – Ästhetik, Anti-Aging & Hightech-Kosmetik
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Hyaluron-Behandlungen
Faltenstraffung & Gesichtsaugmentation

Behandlungen mit Hyaluron
Gegen die Zeichen der Zeit — ohne Operation.

Im Laufe unseres Lebens nehmen natürliche Fettpölsterchen, Knochengewebe und die Tiefenfeuchtigkeit unserer Haut ab. Dadurch leiden Betroffene unter Erscheinungen wie Falten, Unregelmässigkeiten in der Hautoberfläche oder durchschimmernde Gefässe (z. B. Augenringe). Trotz Ausprobieren teuerster Cremes bleiben unerwünschte Veränderungen nicht aus.

Andere sind bereits in jungen Jahren nicht zufrieden mit ihrem Gesicht. Sie wünschen sich vollere Lippen, eine andere Form ihrer Nase oder den Ausgleich einer störenden Asymmetrie. Aus Angst vor Nebenwirkungen schauen viele Betroffene den Gang zum*r Operateur*in.

Dank der modernen Ästhetischen Medizin ist ein chirurgischer Eingriff heutzutage in den meisten Fällen gar nicht notwendig. Durch die gezielte Injektion mit einem Hyaluronsäure-Filler können Unebenheiten und Asymmetrien ausgeglichen, Falten aufgefüllt und durchscheinende Gefässe optisch kaschiert werden.

Was Hyaluronsäure eigentlich ist, wie sie wirkt und was es bei einer Unterspritzung zu beachten gilt, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

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Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure (kurz: Hyaluron) ist ein Zuckermolekül, welches der Körper natürlich aufweist. Das altgriechische Wort „Hyalos“ bedeutet „Glas“ und ist darauf zurückzuführen, dass Hyaluronsäure erstmals im Glaskörper des menschlichen Auges entdeckt wurde.

Weiter zu finden ist sie in der Haut, den Knochen und Βandscheiben sowie der Gelenkflüssigkeit (Synovia). Neben ihrem Einsatz in der Ästhetischen Medizin wird die Hyaluronsäure auch zur Behandlung von Arthrose (Gelenkverschleiss) genutzt.

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Schritt 1/5

Die Wirkungsweise von Hyaluronsäure

Bei Hyaluronsäure handelt es sich um ein Glykosaminoglykan (Mehrfachzucker), welches aufgrund seiner räumlichen Struktur grosse Mengen Wasser binden kann. Dadurch trägt es zur Stabilität und reibungsfreien Mechanik der Gelenke bei und sorgt für die Straffheit und Elastizität des Bindegewebes der Haut.

Durch physiologische Alterungsprozesse geht das körpereigene Hyaluron zurück, kann jedoch inzwischen durch bestimmte Präparate künstlich ersetzt werden.

Hyaluronsäure in der Ästhetischen Medizin

In der Schönheitsmedizin kommt Hyaluron in Cremes und Spritzen vor, die zur optischen Verjüngung der Haut genutzt werden. Diese Cremes eignen sich zur Beseitigung leichter, oberflächlicher Fältchen sowie der Faltenvorbeugung, während die sogenannte Filler-Injektion dazu dient, Volumenverluste in tieferen Hautschichten aufzufüllen.

Hyaluronsäure-Filler werden unter anderem bei folgenden Problemzonen bzw. Behandlungen angewendet:

  • Augenringe und Tränenrinne
  • Jawline-Contouring (Korrektur der Kinn-Kiefer-Linie)
  • Korrekturen von Kinn, Lippen und Nase
  • Nasolabialfalten (Falten zwischen Nase und Mundwinkeln)
  • Mentolabialfalten („Marionettenfalten“ zwischen Mundwinkeln und Kinn)
  • Plisseefalten (knittrige „Raucherfalten“ um den Mund herum)
  • Wangenaufbau bei eingefallenen Wangen
  • Stirnfalten
  • Falten am Handrücken 
  • Liquid Facelifting  
  • Hals
  • Ohren

Prinzipiell eignet sich eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure zur Behandlung eines Volumenverlustes in der Haut in Form kleiner, oberflächlicher Knitterfältchen und tieferer Falten, die nicht durch direkte Muskelkontraktion hervorgerufen werden. Mimikfalten (z. B. Zornesfalten und Lachfalten) lassen sich durch eine Unterspritzung mit Botulinumtoxin (Botox®) deutlich effektiver beseitigen. In vielen Fällen ist auch eine Kombination beider Wirkstoffe zielführend.

Kontraindikationen für eine Hyaluron-Unterspritzung

Da Hyaluronsäure dem menschlichen Körper bekannt ist und es sich bei der Unterspritzung mit feinen Kanülen um einen risikoarmen Eingriff handelt, liegen nur wenige Faktoren vor, warum eine Behandlung nicht durchgeführt werden kann. Dazu gehören:

  • Akuter Infekt: Husten, Schnupfen, Blasenentzündungen und andere Infektionen aktivieren das Immunsystem. Dadurch könnte der Körper den Filler als Fremdstoff wahrnehmen und versuchen, ihn abzustossen.
  • Dentalhygiene: Auch durch das Abschaben des Zahnbelages wird das Immunsystem stimuliert. Professionelle Zahnreinigungen sollten deshalb bei einer Unterspritzung mindestens zwei Wochen zurückliegen.
  • Schwangerschaft und Stillzeit: Medizinisch nicht relevante Interventionen sollten während dieser Zeit sicherheitshalber vermieden werden, auch wenn Hyaluronsäure-Fillern trotz jahrelanger Anwendung keinerlei Langzeitnebenwirkungen nachgewiesen werden konnten.
  • Minderjährige Patient*innen: Solange der Körper sich noch im Wachstum befindet, ist von einer Unterspritzung abzusehen.
  • Chronische Erkrankungen: In diesen Fällen sollte unbedingt eine Risiko-Nutzen-Abwägung durch Ihre*n Ärzt*in erfolgen. Bei bestehenden Autoimmunerkrankungen könnte der Hyaluron-Filler z. B. vom Körper abgestossen werden.

Die richtige Person für die Behandlung

Der Erfolg einer Hyaluronsäure-Unterspritzung steht und fällt mit demjenigen, der sie durchführt. Deshalb sollte die behandelnde Person mit Bedacht ausgewählt werden.

In der Schweiz herrschen Unterspritzungen betreffend strenge Bestimmungen. Bei Hyaluronsäure-Fillern handelt es sich um Medizinprodukte. Diese dürfen ausschliesslich von Ärzt*innen bezogen und auch nur von ihnen oder ärztlich angeleitetem und entsprechend zertifiziertem Fachpersonal (z. B. Krankenschwestern mit Zusatzqualifikation) angewendet werden, nicht aber von Kosmetiker*innen.

Der Grund dafür ist, dass die Behandlung spezielles anatomisches Wissen und viel Erfahrung erfordert, über die nur ein*e ausgebildete*r und routinierte*r Medizinier*in verfügt. Ausserdem kann ein*e Ärzt*in im Falle einer Notsituation eingreifen und die erforderte Hilfe leisten. Hyaluronsäure-Filler können mit einem speziellen Wirkstoff (Hylase) aufgelöst werden, welcher ebenfalls nur von qualifizierten Ärzt*innen bezogen werden kann.

Trotz allem werden in vielen Kosmetikstudios Unterspritzungen mit Hyaluron-Fillern angeboten. Dies ist nur erlaubt, wenn die Behandlung vor Ort von einem*r Ärzt*in durchgeführt wird. Zahlreiche Studios in der Schweiz setzen sich jedoch über diese Regelung hinweg, indem sie zwar eine*n Ärzt*in als Verantwortliche*n angeben, diese*r jedoch nur auf dem Papier existiert und bei keiner Behandlung dabei ist.

Durch die Nachlässigkeit vieler Grosshändler werden diese Betriebe trotzdem mit den verschreibungspflichtigen Hyaluronsäure-Präparaten versorgt.

Bei der Wahl der behandelnden Person ist deshalb unbedingt Folgendes zu beachten:

  • Die ausführende Person sollte ein*e Ärzt*in sein, der*die fachkundig auf dem Gebiet der Ästhetischen Medizin ist und regelmässig Filler-Injektionen durchführt.
  • Auch bei einem*r Ärzt*in gilt es Folgendes zu hinterfragen: Wo wurde er*sie geschult? Ist er*sie vielleicht selbst Instruktor*in und bildet andere Ärzt*innen aus? Wenn ja, ist dies ein gutes Zeichen. Nicht selten stellen Firmen eine*n renommierte*n Ärzt*in an ihre Seite, um ein Produkt besser vertreiben zu können.
  • Vor der Unterspritzung sollte ein ausführliches Beratungsgespräch erfolgen. Ein*e gute*r Ärzt*in nimmt sich Zeit für Sie und die Behandlungsplanung. Eine Filler-Injektion sollte nie zwischen Tür und Angel gemacht werden.
  • Wichtig ist auch, dass Sie sich mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt wohlfühlen. Achten Sie während der Beratung darauf, ob die Chemie stimmt und Sie sich vertrauenswürdig und kompetent betreut fühlen.

Der Ablauf einer Unterspritzung mit Hyaluronsäure

Vor der eigentlichen Behandlung sollte ein Beratungsgespräch durchgeführt werden. Dabei wird Ihre Anamnese (Krankengeschichte) aufgenommen, die Hautsituation begutachtet und es werden Fotos zur Dokumentation angefertigt. Je nach Beschwerdebild und Ihren Wünschen sollten dann geeignete Behandlungsoptionen vorgestellt werden. Soll eine Unterspritzung mit Hyaluron erfolgen, klärt Ihr*e Ärzt*in Sie eingehend über den Behandlungsablauf, die Risiken und Nebenwirkungen sowie das zu erwartende Ergebnis und die anfallenden Kosten auf.

Am Tag der Behandlung wird zunächst der zu unterspritzende Bereich desinfiziert. Eine Betäubung ist nicht notwendig, da Hyaluronsäure-Filler ein Lokalanästhetikum enthalten, sodass Sie nur ein leichtes Pieksen durch den Nadelstich und ein Druckgefühl durch das Abgeben des Fillers spüren.

Die Behandlungsdauer ist abhängig vom Umfang der Unterspritzung. Bei einzelnen Regionen (z. B. Lippen oder Wangen) werden in etwa 20-25 Minuten benötigt, die Optimierung des gesamten Gesichts (Full Face Treatment) kann 30-60 Minuten in Anspruch nehmen.

Ein Behandlungseffekt wird sofort sichtbar. Manchmal wird er als etwas zu stark wahrgenommen, das ist jedoch normal und legt sich. In den folgenden Tagen arbeitet sich die Hyaluronsäure in das umliegende Gewebe ein und es entsteht ein homogenes Endergebnis. Nach etwa vier Wochen erfolgt im Bedarfsfall eine Kontrolle, um das Ergebnis zu prüfen und ggf. zu korrigieren.

Risiken und Nebenwirkungen bei Unterspritzungen mit Hyaluron

Wie bei jedem medizinischen Eingriff können auch bei Filler-Injektionen Nebenwirkungen wie leichte Schwellungen, Rötungen und kleine blaue Flecken auftreten.

Bei ästhetischen Eingriffen kann es trotz guter Planung und Kommunikation zwischen Ärzt*in und Patient*in vorkommen, dass der*die Patient*in mit dem Ergebnis unzufrieden ist. Empfinden Sie das Ergebnis als zu stark, zu schwach oder gefällt es Ihnen schlichtweg nicht, sprechen Sie mit Ihrer*m Ärzt*in. Sollte der Effekt zu schwach ausfallen, kann problemlos Hyaluronsäure nachgespritzt werden. Sollten Sie gänzlich unzufrieden sein, kann der Filler mit einem speziellen Mittel (Hylase) neutralisiert werden. 

Es geschieht sehr selten, kann jedoch theoretisch vorkommen: Die behandelnde Person trifft mit der Kanüle ein Gefäss und spritzt den Wirkstoff direkt in dieses hinein. Die Folge ist ein Gefässverschluss, der sich im Verlauf der nächsten Tage zeigt (Schmerzen, Schwellungen, violett-blaue Verfärbungen) und schnellstmöglich behandelt werden sollte. Nach einer Unterspritzung erhalten Sie bei uns die Handynummer unserer erfahrenen Hautärztin Frau Dr. Kerbler mit der Bitte ihr am Tag der Behandlung und am darauffolgenden Tag ein Foto des behandelten Bereiches zukommen zu lassen. Sollten sich Anzeichen eines Gefässverschlusses zeigen, könnte sie diesen sofort erkennen und beheben.

Langzeitnebenwirkungen der Hyaluronsäure-Filler konnten während der bereits viele Jahre andauernden Anwendung nicht festgestellt werden. Da es sich um einen Wirkstoff handelt, der dem menschlichen Körper vertraut ist, brauchen Sie bspw. Allergien nicht zu fürchten.

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Vorteile und Nachteile einer Hyaluron-Unterspritzung

Filler-Injektionen haben zahlreiche Vorteile:

  • Minimalinvasiv: Es kommt kein Skalpell zum Einsatz, was die Gefahr einer Narbenbildung ausschliesst. 
  • Schnell und einfach: Die Optimierung des Gesichts durch eine Hyaluron-Unterspritzung ist weitaus schneller durchgeführt als z. B. eine operative Nasen- oder Kinnkorrektur. Gleiches gilt für die Nachsorge.
  • Risikoarm: Durch eine erfahrene Person behandelt, sind nur geringe Nebenwirkungen (leichte Schwellungen, Rötungen, kleine blaue Flecke) zu erwarten. Da es keine Narkose gibt, entfallen damit einhergehende Risiken.
  • Schmerzarm: Dank einem Anästhetikum innerhalb des Fillers spüren Sie kaum etwas von der Behandlung.
  • Gut verträglich: Hyaluronsäure ist im Grunde für den menschlichen Körper kein Fremdstoff und wird daher in den allermeisten Fällen nicht abgestossen.
  • Sofort-Effekt: Der Behandlungserfolg ist direkt nach der Injektion sichtbar.
  • Günstige Alternative zur Operation: Chirurgische Eingriffe sind in den meisten Fällen deutlich teurer als Unterspritzungen mit Hyaluronsäure.

Nachteile:

  • Wiederholungsbedarf: Das Ergebnis währt nicht ewig. Je nach eingebrachter Menge und dem Stoffwechsel des Patienten hält der Effekt etwa 6-24 Monate an.
  • Kein Falten-Allheilmittel: Bei tiefen, sehr ausgeprägten Falten kann es sein, dass eine Unterspritzung nicht ausreicht und Folge- und Aufbaubehandlungen durchgeführt werden müssen. Mimikfalten (z. B. Krähenfüsse am Auge) werden ausserdem effektiver mit Botulinumtoxin (Botox®) behandelt.
  • Nicht für jede*n geeignet: Während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie beim Bestehen bestimmter Allergien oder anderer Erkrankungen ist von einer Unterspritzung mit Hyaluronsäure abzusehen.

Vor und nach der Unterspritzung zu beachten:

Vor und nach einer Unterspritzung mit Hyaluronsäure gilt es einiges zu beachten, um den gewünschten Effekt zu erzielen und Komplikationen vorzubeugen.

Vor der Unterspritzung

Mindestens sechs Wochen vor der Injektion sollten keine Operationen (auch Zahn-OPs) erfolgen.

Die letzte Impfung sollte mindestens vier Wochen her sein.

Wenn Sie eine Lippenkorrektur wünschen und unter herpesbedingten Fieberbläschen leiden, erhalten Sie von Ihrem*r Ärzt*in ein Medikament, welches Sie vor und nach der Unterspritzung einnehmen können. Ansonsten könnten die Herpes-Viren durch die Nadelstiche aktiviert werden, was zu einer Verschlimmerung der Erkrankung führen kann.

Infektionen (z. B. Erkältung oder Blasenentzündung) und Zahnbehandlungen (auch Bleaching und Professionelle Zahnreinigung) stimulieren das Immunsystem, welches den Hyaluron-Filler daraufhin fälschlicherweise als Fremdkörper erkennen und überempfindlich auf ihn reagieren könnte. Bei dem Versuch ihn abzuwehren kann es zu Entzündungen und Knötchen unter der Haut kommen.

Die Einnahme von Antibiotika und Kortison sowie Laserbehandlungen derselben Region sollten mindestens zwei Wochen zurückliegen.

Nach der Unterspritzung

Um das Endergebnis positiv zu beeinflussen, sollten Sie täglich mindestens zwei Liter Wasser trinken. Dies gilt vor allem während der ersten zwei Wochen nach der Behandlung. Die injizierte Hyaluronsäure bindet Wasser aus dem umliegenden Gewebe und kann nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn dieses in ausreichender Menge vorhanden ist.

Make-up können Sie gerne ab dem Folgetag wieder auftragen. Vermeiden Sie das Fliegen während 24 Stunden, damit der Hyaluronsäure-Filler seine Form behält.

Sportliche Belastungen können Sie grundsätzlich nach einer zweitägigen Pause wieder aufnehmen. Je nach Sportart und -intensität besprechen Sie dies jedoch vorher mit Ihrem*r Ärzt*in, um sicherzugehen. Bitte verzichten Sie für eine Woche auf Sauna, Solarium und intensive Sonneneinstrahlung. Durch die warmen Temperaturen könnte der Filler seine Form verlieren.

Gesichtsmassagen, Impfungen und Zahnbehandlungen sollten frühestens zwei Wochen nach der Unterspritzung erfolgen. Warten Sie bitte mindestens vier Wochen mit einer Permanent-Make-up-Behandlung. Wenn Sie eine Laserbehandlung der behandelten Region erwägen, sprechen Sie mit Ihrem*r Ärzt*in. Je nach Lasergerät kann es sein, dass eine Wartezeit eingehalten werden sollte. Operationen können ab sechs Wochen nach der Filler-Injektion wieder stattfinden.

Bei Lippenkorrekturen: Während der ersten vier Stunden nach der Behandlung sollten keine heissen Getränke und Speisen eingenommen werden. Make-up und Pflege der Lippen sowie Verzicht auf Küssen während 24 Stunden.

Bei Nasenkorrekturen: Die korrigierte Stelle sollte für zwei Wochen keiner Druckbelastung ausgesetzt werden (z. B. durch Brille, Sonnen- oder Taucherbrille).

Häufig gestellte Fragen zu Behandlungen mit Hyaluron

Das injizierte Hyaluron-Präparat füllt einen Volumenverlust unter der Haut auf und bindet Wasser aus dem umliegenden Gewebe. Dadurch werden Falten gemindert und die Haut wird gestrafft. Durch seine strukturellen Eigenschaften eignen sich Hyaluronsäure-Filler auch zum Remodellieren bestimmter Bereiche, z. B. zur Korrektur der Nase oder des Kinns.

Das Schmerzempfinden ist von Mensch zu Mensch verschieden. Auch der behandelte Bereich spielt eine Rolle, die Lippen sind bspw. empfindlicher als die Wangen. Grundsätzlich sind Unterspritzungen schmerzarm, da vorher eine Betäubungscreme aufgetragen wird und viele Filler zusätzlich ein Anästhetikum enthalten.

Da gibt es kein pauschales Muster, das ist so verschieden wie die Menschen selbst. Jemand, der von Natur aus unter einem fliehenden oder asymmetrischen Kinn leidet, lässt eine Hyaluronsäure-Unterspritzung bspw. deutlich früher durchführen als jemand, der wegen einer Faltenbehandlung kommt. Und auch bei Letzterer gibt es Unterschiede: Manche Patient*innen stören sich bereits mit Anfang 20 an einigen Fältchen, andere kommen mit Mitte oder Ende 30 (oder noch später), wenn die Fältchen tiefer werden. Wieder andere möchten durch eine Unterspritzung bestimmte Gesichtsbereiche betonen, auch da gibt es kein „klassisches“ Alter.

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Prinzipiell gilt: Wenn Sie Falten auffüllen lassen möchten, die durch einen Volumenverlust der Haut entstanden sind oder eine optische Korrektur bestimmter Bereiche (z. B. Nase, Lippen, Kinn) wünschen und keine Kontraindikationen vorliegen, ist eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure empfehlenswert.

Liegen dagegen Mimikfalten vor, ist unter Umständen eine Injektion von Botulinumtoxin (Botox®) zielführend. In vielen Fällen stellt eine Kombination beider Wirkstoffe die optimale Lösung dar. Wichtig ist deshalb ein umfassendes Beratungsgespräch durch eine*n erfahrene*n Ärzt*in. Dieser kann Ihnen nach der Begutachtung Ihres individuellen Falls eine persönliche Empfehlung geben.

Sicherheitshalber sollten Filler-Injektionen nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit durchgeführt werden. Bestimmte Erkrankungen sowie die dauerhafte Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika oder Kortison stellen ebenfalls Kontraindikationen dar.

Zu den normalen Nebenwirkungen bei einer Unterspritzung gehören leichte Schwellungen, Rötungen und kleine blaue Flecke. Letztere kommen dank des heute verbreiteten Gebrauchs sogenannter „Invisible Needles“ (also hauchfeiner Nadeln) nur noch selten und abgeschwächt vor.

Da es sich bei Hyaluronsäure um einen Wirkstoff handelt, der Ihrem Körper bekannt ist, brauchen Sie Allergien nicht zu fürchten

In sehr seltenen Fällen kann es passieren, dass der Behandler den Filler direkt in ein Blutgefäss injiziert. Ein solcher Gefässverschluss äussert sich im Verlauf der nächsten Tage durch Symptome wie zunehmende Schmerzen, Schwellung oder eine violett-bläuliche Verfärbung des behandelten Areals und sollte unverzüglich ärztlich (am Wochenende im Krankenhaus) behandelt werden. Glücklicherweise kann das Hyaluron durch einen Wirkstoff namens Hylase schnell und einfach aufgelöst werden.

Langzeitnebenwirkungen durch Hyaluronsäure-Filler sind trotz jahrelanger Anwendung und Forschung bislang nicht bekannt.

Von einem*r erfahrenen Ärzt*in durchgeführt, handelt es sich um einen risikoarmen Eingriff. Es treten normale Begleiterscheinungen wie eine vorübergehende leichte Schwellung und Rötung (eventuell auch kleine blaue Flecken) auf, ernsthafte Komplikationen wie ein Gefässverschluss sind jedoch äusserst selten und lassen sich durch die Injektion von Hylase leicht auflösen.

Es gibt Kosmetikstudios, die günstige Injektionen anbieten. Diese sind jedoch häufig rechtswidrig und können für den Patienten unnötige Risiken bergen.

In der Schweiz dürfen Medizinprodukte (wie Hyaluron-Filler) nur von Ärzte*innen oder speziell geschultem Fachpflegepersonal unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden. Der Grund liegt in dem spezifischen anatomischen Wissen, das für eine Unterspritzung notwendig ist und ein*e Kosmetiker*in nicht hat. Eine Hyaluron-Injektion im Kosmetikstudio ist in Ordnung, wenn ein*e Ärzt*in dort vor Ort ist und die Behandlung durchführt. Viele Studios geben jedoch eine*n Ärzt*in als Verantwortliche*n an, der*die jedoch nur auf dem Papier existiert.

Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen und Ihre Sicherheit zu gewährleisten, sollten Unterspritzungen von einem*r Ärzt*in gemacht werden, der*die fachkundig auf dem Gebiet der Ästhetischen Medizin ist und regelmässig Hyaluronsäure injiziert. Er oder sie sollte ein umfangreiches Beratungsgespräch durchführen und auf Ihre Vorstellungen und Wünsche eingehen. Eine Unterspritzung sollte immer geplant und niemals zwischen Tür und Angel durchgeführt werden. Achten Sie während des Gesprächs auch darauf, ob die Chemie zwischen Ihnen und Ihrem*r Ärzt*in stimmt und er oder sie kompetent und vertrauenswürdig wirkt. Fragen Sie zudem, wo Ihr*e Ärzt*in geschult wurde und ob er oder sie vielleicht selbst Instruktor*in ist. Wenn dem so ist, ist das ein gutes Zeichen. Medizinfirmen stellen sich gern renommierte Ärzte*innen zur Seite, die ihnen bei der Verbesserung ihrer Produkte helfen.

Bereits sechs Wochen vor der Behandlung sollte kein Tattoo, Piercing oder Permanent Make-up eingebracht werden. Auch (Zahn-)Operationen sollten so lange zurückliegen.

Die letzte Impfung sollte mindestens vier Wochen her sein.

Zwei Wochen vorher sollte kein Infekt (z. B. Erkältung) oder eine Zahnbehandlung (auch Bleaching oder Professionelle Zahnreinigung) erfolgt sein, da diese das Immunsystem aktivieren, welches deshalb auf den Filler reagieren und ihn abstossen könnte.

Sollten Sie unter Herpes leiden, teilen Sie dies Ihrem*r Ärzt*in mit. Im Falle von Fieberbläschen bekommen Sie ein Medikament, welches Sie einige Tage vor und nach dem Eingriff einnehmen können, um eine Verschlimmerung durch die Nadelstiche zu vermeiden.

Blutverdünnende Medikamente (dazu zählen auch einige Schmerzmittel wie bspw. Aspirin) sollten eine Woche vor der Unterspritzung abgesetzt werden, um Blutergüsse zu vermeiden.

Achten Sie ausserdem auf eine gute Hautpflege, besonders im Falle einer Lippenbehandlung. Die Haut sollte weich und elastisch sein, damit der Volumenaufbau besser gelingt. Spröde Haut leidet nach einer Unterspritzung eher an Spannungsgefühlen und kann unter Umständen sogar springen.

Um einer Schwellung vorzubeugen, können Sie homöopathische Mittel wie z. B. Arnika-Globuli einnehmen. Auch Ananasextrakt kann durch seine entzündungshemmende Wirkung sinnvoll sein.

Verzichten Sie mindestens vier Stunden nach der Behandlung auf das Rauchen und 24 Stunden nach der Injektion auf das Fliegen. Make-up können Sie ab dem Folgetag wieder auflegen. Sportliche Betätigungen sollten zwei Tage pausiert werden. Um den Filler nicht zu verformen, meiden Sie bitte Sauna, Solarium und intensive Sonne für eine Woche sowie Gesichtsmassagen, Impfungen und Zahnbehandlungen für zwei Wochen. Nach vier Wochen kann ein Permanent Make-up oder eine Laserbehandlung derselben Region erfolgen. Mit Operationen sollte mindestens sechs Wochen gewartet werden.

Bei Lippenbehandlungen sollten mindestens vier Stunden vergehen, ehe Sie heisse Getränke und Speisen zu sich nehmen. Einen Lippenpflegestift können Sie, ebenso wie Make-up, ab dem Folgetag wieder auftragen. Das Küssen sollte 24 Stunden lang vermieden werden.

Bei Nasenkorrekturen können Druckbelastungen der korrigierten Stelle (z. B. durch Brille, Taucher- oder Sonnenbrille) zu einer Verformung der Hyaluronsäure führen. Vermeiden Sie diese daher während der ersten zwei Wochen.

Hyaluronsäure wird durch natürliche Prozesse langsam abgebaut. Wenn Sie diese Zeit nicht abwarten möchten, lässt sich die Behandlung ggf. korrigieren oder durch eine Injektion mit der sogenannten Hylase auflösen. Keine Angst: Das körpereigene Hyaluron wird dadurch nicht zerstört, nur der Filler.

Ein Effekt ist sofort sichtbar. Es dauert jedoch ein paar Tage, bis sich das Hyaluron in das Gewebe eingearbeitet und Wasser gebunden hat. Bei einem Kontrolltermin überprüft der*die Ärzt*in das Endergebnis und spritzt ggf. noch etwas Filler nach.

Das kommt auf die eingebrachte Menge, die behandelte Region und den Stoffwechsel des*r Patient*in an und variiert zwischen 6-12 Monaten. Manche Menschen bauen den Filler schneller ab als andere. Bei einer Unterspritzung der Tränenrinne geht der Effekt schneller verloren als z. B. bei den Lippen.

Die Kosten für eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure variieren je nach Anbieter und Region der Praxis sowie eingebrachter Menge. Ein qualitativer Filler kostet Geld, seien Sie bei sehr günstigen Angeboten deshalb vorsichtig.

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, Hyaluronsäure sei „das Gute“ (weil es in jeder Creme vorkommt) und Botulinumtoxin (Botox®) sei „das Schlechte“. Botulinumtoxin (Botox®) ist, wie das „Toxin“ bereits vermuten lässt ein Nervengift, ein Protein, welches durch Bakterien gebildet und direkt in den Muskel gespritzt wird, wo es die synaptischen Endigungen der Nervenzellen vernebelt und so die Reizweiterleitung hemmt. Bei richtiger Anwendung brauchen Sie keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch eine Unterspritzung mit Botulinumtoxin (Botox®) zu befürchten. Übrigens: In der Neurologie kommt Botulinumtoxin ebenfalls vor, jedoch in viel höheren Dosen.

Der Hauptunterschied von Hyaluronsäure und Botulinumtoxin (Botox®) liegt in ihrer Indikation. Botulinumtoxin (Botox®) sorgt für eine gezielte Muskelentspannung und wird zur Behandlung von „aktiven Falten“ (Mimikfalten) benutzt, während Hyaluron-Filler Vertiefungen auffüllen und Volumen herstellen, das durch natürliche Alterungsprozesse verloren gegangen ist.

Einen weiteren Unterschied finden wir in der Wirkdauer: Hyaluronsäure erzielt sofort einen Effekt, der in den folgenden Tagen noch etwas nachreift, während Botulinumtoxin (Botox®) ein paar Tage benötigt, um die motorischen Endplatten der Nervenzellen zu erreichen und seine Wirkung zu entfalten.

Die beiden Wirkstoffe lassen sich in vielen Fällen auch kombinieren, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen. Konkrete Informationen zu Injektionen mit Hyaluronsäure und Botulinumtoxin (Botox®) finden Sie in unserem Beitrag zum Thema Faltenbehandlungen.